Richtpreis-Rechner: förderfähige Daikin-Konfiguration prüfen
Die Auswahl ist bewusst enger als beim normalen Richtpreisrechner.
Erst die Förderfrage klären, dann den Richtpreis prüfen: Entscheidend ist, ob die Anlage als förderfähige Heizlösung geplant wird und die offiziellen Voraussetzungen erfüllt.
Stand: 22.09.2026. Eine normale Komfort-Klimaanlage wird nicht automatisch gefördert. Relevant wird das Thema, wenn die Anlage als effiziente Wärmepumpe geplant wird und überwiegend der Raumheizung dient. Für reine Kühlung gibt es nach den offiziellen BEG-Regeln keinen pauschalen Förderautomatismus.
Die KfW-Heizungsförderung für Privatpersonen Wohngebäude (458) nennt elektrisch angetriebene Wärmepumpen als förderfähige Heizungsanlagen. Die KfW beschreibt außerdem, dass die Maßnahme in einem bestehenden Wohngebäude die Energieeffizienz oder den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen und mit einer Optimierung des Heizungsverteilsystems verbunden sein muss.
Für Klimaanlagen mit Kühlfunktion ist die Abgrenzung wichtig: Die offizielle BEG-FAQ des BMWE sagt, dass Wärmepumpen mit Kühlfunktion zu mehr als 50 % der Wärmeerzeugung dienen müssen. Dieser Nachweis muss nachvollziehbar möglich sein, zum Beispiel über eine Berechnung. Deshalb prüfen wir im Beratungsgespräch zuerst, ob es um Komfortkühlung oder um eine förderfähige Heizlösung geht.
Die KfW nennt neben Kauf und Installation der förderfähigen Heizung auch Fachplanung, Baubegleitung, akustische Fachplanung sowie vorbereitende und wiederherstellende Umfeldmaßnahmen. Ob diese Punkte im Einzelfall angesetzt werden können, hängt vom konkreten Förderprodukt, Gebäude und Antrag ab.
Nach KfW-Angaben wird zuerst eine Bestätigung zum Antrag durch Energieeffizienz-Experten oder Fachunternehmen benötigt. Außerdem muss vor Antragstellung ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender bzw. auflösender Bedingung vorliegen. Erst danach wird der Antrag im Kundenportal „Meine KfW“ gestellt. Mit der Umsetzung darf erst nach Förderzusage begonnen werden.
Der Fachbetrieb hilft bei der technischen Einordnung: Heizlast, Gerätekonzept, Luft-Luft-Wärmepumpe, Schall, Leitungswege, Montage und Wartbarkeit. Die Förderentscheidung ersetzt das nicht; sie muss über die offiziellen Stellen und die notwendigen Nachweise laufen.
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Die Auswahl ist bewusst enger als beim normalen Richtpreisrechner.